Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Am GeoZentrum Nordbayern der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg beschäftigen sich zwei Arbeitsgruppen mit der Entstehung von Erzlagerstätten von Hightech Metallen, speziell der Seltenen Erden, Tantal und Niob, sowie der Platingruppenelemente (PGE). Diese Metalle reichern sich durch natürliche Aufschmelz- und Kristallisationsprozesse in bestimmten magmatischen Gesteinen wie Karbonatiten, Syeniten, Pegmatiten und ultramafischen Gesteinen an und können dann teilweise riesige Erzlagerstätten bilden.

Beispiele für solche Lagerstätten sind der Bushveld Komplex in Südafrika mit einer Ausdehnung von 65000 Quadratkilometer die größte Platin­lagerstätte auf der Erde, sowie die Phosphat- und Seltenerd­lagerstätten von Lovozero und Khibiny auf der Kola Halbinsel in Russland.

Die Wissenschaftler am GeoZentrum Nordbayern untersuchen mit verschiedenen geochemischen und mineralogischen Methoden die magmatischen Anreicherungsprozesse, um die Bildung und den Wert von Lagerstätten zu bestimmen. Dabei werden sowohl grundlagen­wissen­schaftliche als auch angewandte Aspekte betrachtet und viele Projekte werden in Kooperation mit universitären Partnern, mit der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) oder auch mit Rohstofffirmen durchgeführt.

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