Erkundung von Lagerstätten

Die heimischen Bodenschätze sind wesentliche Grundlage jedes Industriestaates. Bayern besitzt eine besondere Vielfalt an nutzbaren Fest- und Lockergesteinen wie Sand und Kies, Natursteine und Naturwerksteine, Tone und Industrieminerale, teilweise von herausragender oder einmaliger Qualität. Bayern ist in Deutschland der größte und vielfältigste Produzent von Rohstoffen der Steine- und Erden-Industrie.

Auch Energierohstoffe wie Erdöl und Erdgas sowie Erdwärme werden in Bayern gewonnen. Bei der untertägigen Speicherung von Erdgas ist der Freistaat eines der Schwerpunktländer Deutschlands. Der Raum südlich der Donau birgt ein großes geothermisches (hydrothermales) Potential. Es kann über Tiefbohrungen bis zu 5.500 Meter für Zwecke der Wärme­versorgung und Stromerzeugung genutzt werden. Die Ober­flächen­nahe Geothermie (Erdsonden-Wärmepumpen) ist bayernweit möglich.

Die klassischen Bergbaurohstoffe wie Gold, Silber, Kupfer, weitere Erze und Industrieminerale sowie Kohle werden heute aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr gewonnen. Das Erbe der über 3000 Jahre zurück­liegenden Bergbaugeschichte Bayerns ist jedoch noch lebendig in den für den Tourismus erschlossenen zahlreichen Besucherbergwerken und -höhlen.

Übersichtskarte Besucherbergwerke und Besucherhöhlen PDF (251 KB)