Fraunhofer-Projektgruppe IWKS

Vor dem Hintergrund knapper und teurer werdender Rohstoffe wurde 2011 unter dem Dach des Fraunhofer Instituts für Silicatforschung ISC die Fraunhofer-Projektgruppe für Wertstoffkreisläufe und Ressourcen­strategie IWKS ins Leben gerufen. Die Fraunhofer-Projektgruppe IWKS schafft die Voraussetzungen, die Rohstoffversorgung unserer Industrie langfristig zu sichern und damit auch zukünftig eine führende Position im Hoch­tech­no­lo­gie­sektor zu ermöglichen. Dafür werden zusammen mit Industrie­partnern innovative Trenn-, Sortier-, Aufbereitungs- und Sub­sti­tu­ti­ons­möglichkeiten erforscht und Strategien zum nachhaltigen Umgang mit kostbaren Ressourcen entwickelt.

Ressourcenstrategien und Netzwerke, Recycling und Wertstoffkreisläufe sowie Substitution von Materialien und Technologien sind unsere zentralen Themenkomplexe. Die drei Geschäftsbereiche Strategie und Netzwerke, Sekundärwerkstoffe und Funktionswerkstoffe sind die Grundlage zur Bildung von interdisziplinären Arbeitsgruppen, in denen komplexe Frage­stellungen unterschiedlicher Arbeitsbereiche behandelt werden.

Unsere Abteilungen und Expertisen umfassen:

  • Analytik
  • Biogene Systeme
  • Energiematerialien und Leichtbau
  • Magnetwerkstoffe
  • Trenn- und Sortiertechnologien
  • Urban Mining

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Darüber hinaus ist die Fraunhofer-Projektgruppe IWKS aktiv in regionalen, nationalen und europäischen wissenschaftlichen Netzwerken.

Der Geschäftsbereich Strategie und Netzwerke arbeitet mit allen Abteilungen der Projektgruppe zusammen und ergänzt die Technologie- und Materialentwicklung durch die Betrachtung übergeordneter Frage­stellungen, so dass die Ressourcenthematik ganzheitlich betrachtet werden kann.

Fragen sind beispielsweise:

  • Wie setzen sich die aktuellen Stoffströme zusammen und wie sehen die Prognosen für die Zukunft aus?
  • Wie ändern sich Bedarf und Angebot, wenn bestimmte Zukunfts­technologien in die Anwendung kommen? Welche neuen Stoffströme würden daraus resultieren?
  • Wie können Unternehmen ihr Versorgungsrisiko für die benötigten Rohstoffe minimieren?
  • Welche potenziellen und realen ökologischen Auswirkungen haben herkömmliche und neu entwickelte Technologien bzw. Materialien?
  • Wie können geeignete Sammel- und Recyclingstrategien für hochwertige Produkte etabliert werden?
  • Welche Rahmenbedingungen behindern die Realisierung der Kreis­laufwirtschaft in einem bestimmten Feld und welche Möglichkeiten können identifiziert werden, um diese zu verbessern?

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